Hefeteig-Schäfchen und Hefeteig-Häschen mit Apfelmusfüllung: So gelingen sie besonders fluffig

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Wenn Hefeteig weich wie ein Kissen ist und dabei auch noch so niedlich aussieht, ist der Erfolg fast garantiert. Diese Hefeteig-Schäfchen und Hefeteig-Häschen mit Apfelmusfüllung bringen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Sie schmecken auch herrlich fluffig, leicht fruchtig und ein bisschen nach Sonntag.

Warum diese Hefeteig-Tierchen so besonders sind

Der Trick liegt in der Mischung aus Vorteig, reichhaltigem Hauptteig und einer warmen Füllung aus Apfelmus. Dadurch wird der Teig weich und fein. Die Streusel oben drauf geben einen kleinen Knuspermoment, der wunderbar zum lockeren Inneren passt.

Vielleicht kennen Sie das Problem: Hefeteig wird schnell trocken oder bleibt zu kompakt. Hier passiert das nicht so leicht. Durch die Ruhezeiten bekommt der Teig Zeit, Luft aufzubauen. Genau das macht ihn später so schön fluffig.

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Das brauchen Sie für 4 Stück

Aus diesem Rezept entstehen 2 Schäfchen und 2 Häschen. Wenn Sie größere Portionen möchten, können Sie die Menge einfach verdoppeln.

Zutaten für den Vorteig

  • 250 g Weizenmehl Type 550
  • 25 g Hefe
  • 150 g Vollmilch

Zutaten für die Füllung

  • 100 g Vollmilch
  • 50 g Apfelmus, zum Beispiel aus dem Glas
  • 1 EL Zucker
  • 1 Msp. Tonkabohne, frisch gerieben
  • 15 g Speisestärke, zum Beispiel Weizen- oder Maisstärke
  • 1 Eigelb Größe M

Zutaten für die Streusel

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 50 g Weizenmehl Type 550

Zutaten für den Hauptteig

  • 0,5 Vanilleschote
  • 100 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Eigelb Größe M
  • 80 g Vollmilch
  • 1 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
  • 1 TL Salz, etwa 5 g
  • 250 g Weizenmehl Type 550

Außerdem

  • einige Sultaninen
  • Frischhaltefolie
  • 2 Backbleche
  • Backpapier
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So gelingt die Apfelmusfüllung schön cremig

Die Füllung ist klein, aber wichtig. Sie sorgt dafür, dass die Tierchen nicht nur hübsch aussehen, sondern auch saftig schmecken. Dafür geben Sie Milch, Apfelmus, Zucker und Tonkabohne in einen kleinen Topf und erhitzen alles langsam.

Währenddessen verrühren Sie Stärke, Eigelb und die restliche Milch in einer Schüssel. Das ist wichtig, damit später keine Klümpchen entstehen. Danach rühren Sie die Mischung in den Topf und kochen alles noch einmal kurz auf, bis eine cremige Apfelmasse entsteht.

Die Creme sollte gut abkühlen. Decken Sie sie direkt mit Frischhaltefolie ab. So bildet sich keine Haut. Das ist ein kleiner Schritt, aber er macht viel aus.

Der Hefeteig braucht Ruhe. Und genau die sollten Sie ihm geben

Hefeteig ist ein bisschen wie ein Mensch nach einem langen Tag. Er braucht Zeit, um gut zu werden. Zuerst machen Sie einen Vorteig aus Mehl, Milch und Hefe und lassen ihn etwa 30 Minuten ruhen.

Danach kommt der Hauptteig dazu. Butter, Zucker, Eigelb, Milch, Vanillemark, Zitronenschale und Salz werden kurz gemischt. Dann kommen Mehl und Vorteig hinein. Kneten Sie alles etwa 10 Minuten zu einem glatten Teig. Das lohnt sich. Der Teig wird elastisch und später besonders locker.

Nach dem Kneten ruht der Teig noch einmal 10 Minuten. Diese kleine Pause wirkt fast unscheinbar. Trotzdem macht sie den Unterschied.

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So formen Sie Schäfchen und Häschen ohne Stress

Teilen Sie den Teig in 8 gleich große Stücke von etwa 120 g. Für jedes Tier brauchen Sie zwei Teigstücke. Am besten formen Sie direkt auf dem Backpapier. So bleibt alles stabiler und Sie müssen die kleinen Kunstwerke nicht noch umsetzen.

Für ein Schäfchen rollen Sie eine Teigkugel etwas länglich aus und drücken sie flach. Die zweite Kugel teilen Sie. Eine Hälfte wird zum Kopf geformt. Die andere Hälfte teilen Sie weiter in vier kleine Stücke. Daraus entstehen Ohr, Schwanz und zwei Füße.

Für ein Häschen rollen Sie eine Teigkugel eher senkrecht länglich aus. Die zweite Kugel wird zu Kopf und Ohren geformt. Aus dem Rest entstehen zwei kleine Füße. Es muss nicht perfekt sein. Gerade das leicht Unregelmäßige macht den Charme aus.

Ein kleiner Form-Tipp für mehr Gelingsicherheit

Wenn Sie merken, dass der Teig weich wird, legen Sie ihn kurz in den Kühlschrank. Schon 10 Minuten helfen oft. Danach lässt er sich viel leichter formen. Das ist besonders nützlich, wenn die Küche warm ist.

Bestreichen Sie die Tierchen in der Mitte mit der Apfelmuscreme und geben Sie Streusel darauf. Bei den Schäfchen kommt eine Sultanine als Auge dazu. Bei den Häschen verwenden Sie zwei Sultaninen als Augen. Schon jetzt sehen sie fast zu schade zum Backen aus.

Backen, bis die Küche gut riecht

Setzen Sie jeweils zwei Hefeteig-Tierchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Decken Sie sie ab und lassen Sie sie bei Zimmertemperatur etwa 70 Minuten gehen. Sie werden sichtbar größer und weicher.

Heizen Sie den Ofen rechtzeitig auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor. Backen Sie die Tierchen dann nacheinander in der Ofenmitte etwa 15 Minuten. Sie sollten goldgelb sein, aber nicht zu dunkel. Jeder Ofen ist etwas anders. Schauen Sie also gegen Ende aufmerksam hin.

So bleiben die Tierchen lange fluffig

Am besten schmecken die Hefeteig-Schäfchen und Häschen frisch und leicht warm. Dann ist die Füllung noch weich und der Duft von Vanille und Zitrone besonders fein. Wenn etwas übrig bleibt, bewahren Sie die Stücke in einer gut schließenden Dose auf.

Sie können sie kurz bei niedriger Temperatur aufwärmen. Dann kommen Geschmack und Struktur wieder schön zurück. Ein kleiner Tipp aus dem Alltag: Mit etwas Butter oder ein wenig extra Apfelmus werden sie am nächsten Tag fast noch besser.

Für wen sich das Rezept besonders lohnt

Diese Hefeteig-Tierchen passen perfekt für den Osterbrunch, einen Kindergeburtstag oder einen gemütlichen Kaffeetisch. Sie sind freundlich, verspielt und trotzdem nicht zu kompliziert. Genau das macht sie so beliebt.

Und ehrlich gesagt: Solche Rezepte bleiben im Kopf. Nicht nur wegen des Geschmacks. Sondern auch, weil sie ein kleines Stück Freude auf den Tisch bringen. Das ist bei Gebäck oft der schönste Teil.

Hannah Lorenz
Hannah Lorenz

Ich lebe in Dachau und habe an der Hochschule Muenchen Journalismus studiert. Seit sieben Jahren schreibe ich ueber Wirtshaeuser, regionale Produkte und lokale Themen im Muenchner Umland. Mich interessieren klare Urteile und Adressen, die im Alltag wirklich taugen.

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